Letztes Wochenende machten wir uns mit dem schönen großen Tourbus von U-Tour auf den Weg nach NRW. Mit an Bord: Robi von den Soultecniques, der beste, bestaussehende und bestdurchtrainierte DJ der Welt. Ich sag nur: Spiderman ist nichts gegen die Skills, die Robi hat. Der erste Halt war Clarholz bei Gütersloh. Mitten auf dem Lande, in einem Kornfeld, liegt das Gasthaus Muck. Hier hatten wir das Vergnügen mit Funky Fish & the Skangaroos aus Bielefeld zusammen zu spielen. Leider hat es nur wenige Leute in das abgelegene Lokal getrieben. Diejenigen die da waren haben aber erstklassig gefeiert und so wurde es noch ein behänder Abend, der seinen Abschluss dann nicht im Kornfeld, sondern an der Theke fand. Eine Nacht auf dem Lande also. Am nächsten Morgen fuhren wir, nachdem wir uns im Ort gestärkt haben, weiter nach Remscheid. Im Stadtpark in Remscheid gibt es eine schöne Bühne, Konzertmuschel genannt. Wobei Muschel nicht wirklich gut beschreibt wie das Teil aussieht. Ist eher so eine Art hölzernes Tipi. Oder so. Davor war eine Art Tribüne mit Bänken. Diese hat sich später als etwas tückisch herausgestellt, sie verleitete das Publikum nämlich zum rumsitzen… Das kleine Festival wurde von der Wuppertaler Band Kesher begonnen, die leider ohne Frontfrau, ein schönes Ska-Set hinlegten. Danach hieß es dann auch schon für uns rauf auf die Bretter. Wie gesagt: Das Publikum flätzte in der Abendsonne rum und bewegte nicht wirklich seine Popos… Dennoch war es ein schönes Konzert. Open Air ist doch mal um Ecken geiler als schlecht gelüftete Kellerräume. Auch die nach uns spielenden behänden Ska-Punkleute von Masons Arms aus Köln konnten kaum mehr Leute vor die Bühne locken. Erst als es dunkler wurde und die Düsseldorfer Reggaeband Sane Ground auf die Bühne kam, bildete sich vor der Bühne eine Traube tanzender Menschen. Also Remscheid: wenn man schon kostenlos so ein Programm geboten bekommt, dann kann man doch wenigstens mal ein bisschen die Bootys schwingen…
Trotzdem war es ein schöner Abend, der sein Ende im unglaublich vielfältigen Nachtleben von Remscheid-Lennep fand. Wir haben alles unsicher gemacht was noch aufhatte, und das war nicht viel.
Zumindest konnten wir noch auf der Party von Tim aus Remscheid feiern, auch wenn der Gastgeber sich mental und physisch schon von der Feier verabschiedet hatte. Mit Kai und den anderen war es aber auch noch sehr lustig und so haben wir erfahren, dass die Remscheider doch auch gut feiern können. (Maciek)
Hier sind noch ein paar Fotos von dem Wochenende:
Haha, Lieber 5 Leute im Muck die gas geben, tanzen und feiern als ganz viele Menschen, die rumsitzen und zwischendurch mal klatschen